MAKAvA ist klimaneutral

Es ist kein Geheimnis: Der Klimawandel und die damit verbundene Erwärmung der Erde ist eine der größten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Als Unternehmen und als Erdbewohner sehen wir uns hier in der Verantwortung, unseren Beitrag zu leisten. In diesem Sinne sind wir entzückt über unsere Neuigkeiten:

Unser Produkt und unsere Firma sind klimaneutral!

Was heißt das konkret? Für alles, was in der Firma gebraucht wird, wurde die entsprechende Treibhausgas-Belastung ermittelt. Das reicht von der landwirtschaftlichen Produktion unserer Zutaten und ihren Transport über die Produktion in Millstatt am See, Verpackungsmaterial und die Auslieferung an unsere Kunden bis zum Rücktransport und dem Auswaschen der Mehrweg-Flaschen. Zusätzlich wurden neben den Werten für das Produkt auch die Werte für die Firma ermittelt. Hier sind etwa Strom- & Energiebedarf im Büro, Fuhrpark, Werbematerial und ähnliches gemeint.

Im nächsten Schritt wurde nach Einsparungspotential gesucht – mit dem Wechsle von einem Deutschen auf einen Österreichischen Flaschen-Lieferanten etwa konnten rund 20 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr durch den kürzeren Transportweg eingespart werden. Für das Kerngeschäft unerlässliche Ausstöße werden kompensiert.

Treibhausgase kompensieren

Ins Gewicht fallen alle klimaaktiven Ausstöße – zum Zweck der Kompensierung wird in CO2-Äquivalent gerechnet. Wenn optimiert wurde und der finale Footprint bekannt ist, kann es an die Kompensierung gehen.

Das Prinzip ist einfach: Für die Treibhausgase, die wir produzieren, helfen wir, an anderen Stellen, CO2 im gleichen Umfang einzusparen.

Dabei haben wir uns für vier zertifizierte öko-soziale Projekte entschieden:

Waldschutz & Aufforstung in Südamerika, der Heimat unserer Hauptzutat, des coffeinhaltigen Mate Tees: In Peru wird Regenwald erhalten, zusätzlich werden Kakaobäume in den Wald gepflanzt. Der Bio-Kakaoanbau im Rahmen einer Kooperative schafft außerdem faire Arbeitsplätze in der Region – vor allem für Frauen.

Wasseraufbereitung in Bangladesch: In Österreich können wir mit frischem Quellwasser produzieren, in anderen Gegenden der Erde ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser nicht so einfach. Mittels eines solaren Messgeräts und Sonneneinstrahlung wird hier Trinkwasser ohne Abrodung aufbereitet. Ein weiteres Plus: Holzsammeln war oft Aufgabe der Kinder, denen mehr Zeit für die Schule bleibt.

Windenergie in Indien: Unser schwarzer Tee kommt aus Indien, weshalb wir dieses Projekt in unseren Mix aufgenommen haben. Ein Windenergiepark ist hier die Alternative zur Errichtung eines Kohlekraftwerks.


Climate Austria Klimaschutzprojekte: Natürlich darf auch ein österreichisches Projekt nicht fehlen. Aus dem Climate Fond werden nachhaltige Verbesserungsprojekte in Österreich finanziert, z.B. bekommt der Alpenzoo Innsbruck eine Biomasseanlage statt der veralteten Ölheizung.

„Messen, reduzieren und das Unvermeidbare kompensieren – das ist unser Zugang. Unser Projektmix für MAKAvA ist von der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen zertifiziert und bringen neben dem Umweltaspekt soziale, gesellschaftliche Verbesserungen in den Projektregionen“, sagt Karim Abdel-Baky von Mindful Mission. Das junge Unternehmen ist auf Klimaneutralität spezialisiert und hat uns durch den gesamten Kompensierungsprozess begleitet.

Mehrweg schneidet besser ab

Als veganes Bio-Produkt haben wir uns natürlich schon einen Startvorteil in Richtung Klimaneutralität gesichert. Trotzdem ist es für uns spannend, genaue Zahlen und Werte zu unserem Produkt zu bekommen und zu sehen, in welchen Bereichen auch noch Platz für weitere Verbesserungen bleibt.

Es zeigt sich deutlich, dass die Mehrwegflasche durch die mehrfache Befüllung und Verwendung – Rücktransport & Reinigung mitberücksichtigt – trotzdem die bessere Bilanz aufweist als das vergleichbare Recycling-Gebinde. Erkennen könnt ihr unsere Mehrweg-Flaschen übrigens am Symbol auf der Rückseite.

Die Reduktion unseres Treibhausgasausstoßes ist eine Herausforderung, er sich unsere Gesellschaft gemeinsam stellen muss und wir hoffen, dass hier in Zukunft starke Zeichen von der Politik gesetzt und bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Zum Beispiel ein verpflichtendes Mehrweg-System. In unserer momentanen Lebensrealität bewegen wir uns auf eine Erderwärmung von vier Grad zu. Um das 1,5-Grad-Ziel, also die Eingrenzung der Erderwärmung bis 2100 auf maximal zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit, noch erreichen zu können, müssen wir unsere Treibhausemissionen in den nächsten 20-30 Jahren auf de facto Null reduzieren.

Mobilität, Wohnen und Ernährung sind die Bereiche, in denen wir am meisten tun können. Wir werden uns hier in unserem backfrischen Blog in Zukunft noch detaillierter diesem Thema widmen, sei es mit Spar-Tipps oder regionalen, saisonalen, veganen Rezepten. Wir hoffen, ihr kommt uns wieder besuchen 🙂

Check us out – prüfe unsere Zertifikate: https://www.mindfulmission.earth/makava

…für eine faire & chillige Welt

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